Eine erfolgreiche Therapie – Kombination aus MaRhyThe® und FOI

von Marion Ladwig

Marion Ladwig ist Heilpraktikerin. In diesem Artikel erzählt sie aus ihrer Praxis. „Die Kombination MaRhyThe® und FOI ist in meiner Praxis sehr erfolgreich. Ich möchte mit diesem Artikel erklären was die FOI ist, sowie ein paar Praxisbeispiele aus der letzten Zeit geben, wo und wie ich die Kombination MaRhyThe® und FOI angewandt habe.“

Die Heilpraktikerin Marion Ladwig setzt auf die Kombination MaRhyThe® und FOI
Marion Ladwig kombiniert in ihrer Praxis die Matrix-Rhythmus-Therapie gern mit der Funktionalen Orthonomie und Integration (FOI)

Vor vier Jahren habe ich die erste Basisausbildung in der FOI gemacht. Inzwischen bin ich bei diversen Aufbaukursen „gelandet“. Dann kam im Dezember 2017 die uns bekannte Matrix-Rhythmus-Therapie dazu. Inzwischen bin ich mit der Kombination MaRhyThe® und FOI sehr  zufrieden in meiner täglichen Heilpraktiker- Praxis, denn diese beiden Methoden ergänzen sich prima und bringen in der Regel zusammen durch ihre Synergie-Effekte schnelleren Erfolg, d.h. Schmerzlinderung, mehr Beweglichkeit und Entspannung.

Was ist die FOI?

Die Funktionelle Orthonomie und Integration – kurz FOI – ist ein ganzheitliches, orthopädisches Konzept zur Untersuchung und Behandlung von Problemen am Bewegungsapparat.

Die FOI geht davon aus, dass der Körper auf ein entstandenes Problem im Bewegungsapparat immer ein Kompensationsverhalten aufbauen muss. Der Körper versucht immer ein Problem selbst auszugleichen und damit wieder in die Balance zu kommen. Dabei zeigt die praktische Erfahrung, dass sich diese Kompensationsmechanismen über den ganzen Körper verteilen, aber immer nach einem relativ festgelegten Muster! Aus diesem Grund sind die Ausgleichsmechanismen auch immer gut zu erkennen.

Die Statik Veränderungen der Wirbel sind die eigentliche Ursache für Blockierungen und Funktionseinschränkungen. Hinzu kommt, dass fast jedes Problem in der Wirbelsäule seine Auswirkungen an den peripheren Gelenken hat, also in den Armen und Beinen bis zu den Füßen hinunter. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass die funktionellen Veränderungen an den peripheren Gelenken mitbehandelt werden, beispielsweise wenn ein Rückenschmerz vorhanden ist.

Fast jedes Problem an den Armen oder Beinen hat mit einer Blockierung in der Wirbelsäule zu tun
Viele Probleme in der Peripherie, an den Armen und Beinen, haben ihre Ursachen oder auch Kompensationsmuster in der Wirbelsäule.

Anders gesagt: fast jedes Problem in der Peripherie an den Armen und Beinen hat seine Ursache oder auch Kompensationsmuster in der Wirbelsäule. Es ist somit unabdingbar, die Wirbelsäule zuerst in ihrer Statik und Funktion zu verbessern, wenn ein Problem auf Dauer beseitigt werden soll. Dabei ist es im Prinzip gleichgültig wo sich der Schmerz befindet. Um ein Problem dauerhaft zu beseitigen, muss immer der ganze Körper behandelt werden.

Wie sieht eine Kombination MaRhyThe® und FOI in der Praxis aus?

Hier einige Beispiele aus den vergangenen Wochen. Anzumerken ist, dass ich mit den Patienten immer ausführlich bespreche, welche Zusammenhänge die einzelnen Dislokationen und myofaszialen Ketten zueinander haben. Beispielsweise C1+C2 zum Becken oder hochcervikal zum Kiefer, sowie welcher Wirbel etwas auslösen kann. Meine Patienten bekommen dementsprechende „Hausaufgaben“: erstens täglich 15 Minuten spazieren gehen, zweitens Wasserhaushalt verbessern mit klar definierter Trinkmenge, sowie vorher in der Praxis geübte HWS-BWS- Dehnungen. Um die Compliance deutlich zu erhöhen gebe ich ihnen auch Info-Flyer für Kieferübungen oder ähnliches mit. Mein Verständnis ist: „Nur, was man versteht; setzt man dann auch um!“

Fallbeispiel MaRhyThe® und FOI bei Unwohlsein und Schwindel

57- jährige Patientin kommt mit seit 5-6 Tagen bestehendem leichten Herzrasen, Unwohlsein, zeitweise Blutdruck systolisch 140 statt wie sonst bei 110, leichter Schwindel, antriebslos, „Gefühl, irgendwas ist verdreht“, letzte Woche leichte Erkältung gehabt mit  1 Tag Fieber und leichter Schnupfen – jetzt nur noch leicht Nase zu.

Bei der körperlichen Untersuchung nach FOI- Kriterien fallen folgende Befunde auf:

Dislokation C1- C3+ Myogelosen/ Hartspann beidseits Schulter – Nacken, Dislokation beidseits Halsrippen; RR bei 140/85.

Therapie: passive Matrix-Rhythmus-Therapie beidseits gesamter Schulter- Nacken- Occiput bis Höhe Th12 inklusive sympathischer Grenzstrang in der Bauchlage der Patientin mit leicht hochgelagerten Schultern (Handtuchrolle). Anschließend ist der Muskelgrundtonus so weit herunter, dass dann mit FOI- Techniken die Dislokationen C1+C2+C3 + beide Halsrippen korrigiert werden.

Blutdruck nach Therapie bei 110/80, Schwindel weg, fühlt sich „wie befreit“.

Tipps für die Patientin: direkt nach Therapie mindestens 10 Minuten gehen, abends Wärmeanwendung mit Rotlicht oder Kirschkernkissen im Nacken, viel trinken, für die nächsten Tage auf Hausarbeit und Sport verzichten, sondern „nur“ spazieren gehen, damit die „innere Statik“ sich festigt.

Rückmeldung der Patientin: Die Beschwerden kamen nicht wieder.

Fallbeispiel MaRhyThe® und FOI bei Frozen Shoulder

56- jährige Patientin kam neu in meine Praxis mit seit 6 Monaten bestehenden Einschränkungen und Schmerzen in der rechten Schulter. Die Schmerzen traten plötzlich ohne aktuelles Trauma auf. Im Moment ist nur noch minimal eine Bewegung in alle Richtungen möglich. Anteversion und Abduktion maximal bei 30 Grad. Ich habe meiner Patientin dringend zu MRT geraten, damit man weiß, was und wie man therapieren kann.

Schmerzhafte Schultersteife, adhäsive Kapsulitis oder Duplay-Syndrom wird die Frozen Shoulder auch genannt. Marion Ladwig behandelt sie in der Kombination aus MaRhyThe® und FOI
Bei Frozen Shoulder (Schultersteife) ist die Beweglichkeit in alle drei Bewegungsebenen stark reduziert, es sind oftmals große Schmerzen vorhanden. Marion Ladwig hat in diesem Fall zuerst mit der Matrix-Rhythmus-Therapie behandelt, danach mit der FOI.

Ebenso hat die Patientin seit 3 Jahren eine rezidivierende Lumboischialgie links mit zum Teil Schmerzausstrahlung bis in linke Achillessehne. Die Patientin erzählte auf Nachfrage, dass sie vor Jahren ein Distorsionstrauma beim Joggen an der linken Achillessehne und dem linken Sprunggelenk erlitten hat. Dies wurde nie osteopathisch korrigiert, ansonsten würde sie regelmäßig zum Osteopathen gehen. Sie trinkt ausreichend Wasser und Tee täglich und achtet auf eine ausgewogene Vollwerternährung. Doch war sie in den letzten Jahren stark belastet mit Studium, Familie und gleichzeitig Teilzeitjob.

Bei der Untersuchung ergeben sich folgende Diagnosen: Dislokationen von C2+C3+C5+Th5+ Rippenköpfchen+L5,  kein Thoraxshift nach rechts möglich = Hartspann des Diaphragmas, Hartspann und Myogelosen lumbal  links>rechts und im gesamten rechten Schulterbereich; massivste Bewegungseinschränkung der rechten Schulter mit vor allem Frozen Shoulder oder Tendinitis der Supraspinatus- und/ oder Infraspinatussehnen.

Therapie:  FOI der 5-er kette+ Rippen+ Thorax/ Rippenbogen beidseitig und zuerst MaRhyThe® der gesamten rechten HWS- Schulterregion und dem kompletten Rückenstrecker vom Occiput bis Sacrum Höhe S2 beidseits + lumbo- gluteal. Anschließend Korrektur der Dislokationen nach FOI mit minimaler Schultermobilisation ohne Schmerz auszulösen, Th5 lässt sich abschließend nur mit sanfter Chiropraktik (nach Ackermann) korrigieren. Das Diaphragma löse ich ebenso nach FOI Technik. Am Ende mobilisiere ich das linke Tibiafibulargelenk und den kompletten linken Fuß/ Sprunggelenk. Vor der nächsten Behandlung soll sie unbedingt ein Röntgen beziehungsweise MRT der Schulter machen lassen. Mit dieser Vereinbarung entlasse ich sie.

Da die Patientin im Ausland wohnt, kann sie erst in ein paar Wochen zur nächsten Behandlung kommen, aber ihre Mail erreicht mich sechs Tage nach der ersten Behandlung: „Erstmal herzlichen Dank für ihre Behandlung. Mir geht es viel besser. Der Ischiasnerv ist beruhigt und ich bin schmerzfrei. Vor zwei Tagen hatte ich stechende Schmerzen in der Achillessehne die jedoch sehr schnell wieder verschwanden. Ich bemerke, dass der Körper arbeitet. Die Schulter ist ebenso schmerzfrei und ein kleines bisschen beweglicher. Nach der Behandlung habe ich einen dreistündigen Mittagsschlaf gemacht und bin am Abend um 9.00 Uhr ins Bett gegangen. Also wie sie schon sagten ich war fix und fertig. Aber ich bin überglücklich keine Schmerzen mehr zu haben.

Fallbeispiel MaRhyThe® und FOI bei Kopfschmerzen

Seit einer Zahnwurzelentzündung hatte die Patientin starke Kopf- und Nackenschmerzen. Linderung brachte die Behandlung mit der Matrix-Rhythmus-Therapie und anschließede Behandlung mit der Funktionalen Orthonomie und Integration.
Nacken- und Kopfschmerzen seit einer Zahnwurzelentzündung. Die Patientin nahm jeden Tag Schmerzmittel. Auch hier war die Kombination MaRhyThe® und FOI erfolgreich.

41- jährige Patientin kommt neu in die Praxis mit rezidivierenden Kopfschmerzen mit Nacken-, Kopfschmerz in rechten Kiefer ausstrahlend seit Zahnwurzelentzündung rechts oben im Sommer 2018. Sie nimmt inzwischen täglich 1 Tablette Ibuprofen 600 mg. Zusätzlich hat sie auch ständige lumbale Schmerzen rechts unabhängig von Belastung jedoch nicht ausstrahlend. Sie bekam bereits Physiotherapie ohne jeglichen Erfolg.

Seit der Entzündung im rechten Oberkiefer nach Zahn-Extraktion im Sommer 2018 ist aber immer noch das rechte Jochbein geschwollen und der Kiefer druckempfindlich. Die Zahnärztin möchte jetzt an die Implantat Versorgung gehen. Meine erste Empfehlung ist die Implantat Versorgung erst zu beginnen, wenn jegliche Entzündung aus dem Kiefer ist. Es sollte auch keine Schwellung mehr vorhanden sein und auch keine Druckempfindlichkeit bestehen. Ebenso wäre es sinnvoll die Kaumuskulatur zu lockern gegebenenfalls mit einer CMD-Behandlung zu beginnen. Dazu unterstützend verschreibe ich ihr Odonton Tropfen 3x täglich 40 Tropfen.

Nach Untersuchung behandle ich folgende Diagnosen: Beckenschiefstand links posterior, Dislokationen von C1+C2+C3+C5+Th5+L5+ beidseits Halsrippen, Myogelosen im gesamten Kieferbereich.

Therapie: Ich beginne mit der MaRhyThe® vom sympathischen Grenzstrang und Rückenstrecker vom Occiput bis Sacrum Höhe S2 beidseits, anschließend korrigiere ich die Dislokationen der kompletten 5- er Kette+ den Block C1- C3 mit den FOI- Techniken.

Zur zweiten Behandlung nach 4 Wochen berichtet sie mir, dass sie nur noch einmal Kopf- Nackenschmerzen hatte und keine Lumboischialgien mehr vorhanden sind. Die Entzündung im Kiefer ist fast vollständig abgeklungen, Die Zahnärztin beginnt erst später mit der Implantat Versorgung, hat ihr jetzt auch Physiotherapie für CMD verschrieben.

Diagnose bei der zweiten Behandlung: Beckenschiefstand rechts posterior, Dislokation C1+ li Halsrippe.

Therapie: MaRhyThe® sympathischer Grenzstrang+ lumbal+ cervikal, leichte Deep-Tissue- Massage gesamter Nacken- Schulter- Bereich mit einer cervikalen Stretch- Entspannungstechnik mit Unterstützung vom wärmenden Massageöl (Fa. Schupp), FOI rechtes Becken und li Halsrippe; C1 regulierte sich „selbst“ durch die Korrektur am Becken.

 

Quellenhinweis: „Funktionelle Orthonomie und Intergration“ https://www.funktionelle-integration.de

„Matrix-Rhythmus-Therapie nach Dr. Randoll“ https://www.dr-randoll-institut.de/matrix-konzept-in-der-praxis/matrix-rhythmus-therapie/


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